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oder: Der Rhein fräst den Winter in Köln in zwei Wetterzonen
Wir Menschen auf der anderen Rheinseite erleben derzeit einen polaren Winter. Die Mülltonnen sind zugeeist, die Fahrräder sind unter einem Schneemantel tiefgefroren und die Schneemänner vom letzten Schneefall salutieren noch eisern winterliche Grüße.
Mein Weg zur Arbeit mit dem Schlitten-Dackel Rapante gleicht einer weiten Reise. Zuerst kämpfe ich mich den spiegelglatten Abgang zum Rheinufer herunter. Ohne Walkingstöcke oder Eispickel ist das empfehlenswert für eine Challenge bei Schlag-den-Raab oder für Dom-Insider Mach-den-Udo. (GUTE BESSERUNG!) Unten angekommen begleitet mich das Knacken und Knirschen der mehrfach überfrorenen Schneedecke bis Deutz.
Auf der Brücke pfeift eisiger Nordwind in mein Gesicht und erinnert mich daran, dass Cremes auf Wasserbasis unter Null Grad kontraproduktiv für den Teint sind. In Nordeuropa trägt man Fettcreme im Winter!
Ab dem Heumarkt taut meine Gesichtsmimik wieder langsam auf und das dreckige Grau des Kölner Winters dominiert. Auf den letzten Schritten zur Agentur wird mir warm, ich spüre meine Hände wieder und der Schlitten-Dackel Rapante nimmt endlich wieder ein paar Gerüche wahr.
Für Liebhaber knackiger Winter ist ein Besuch der anderen Rheinseite auf jeden Fall eine Reise wert!
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