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Julia Freidank
03. Sep 2008 von Julia Freidank unter News

neugierde

Deutsche Internet-Nutzer sind neugierig. Die Mehrzahl forscht im Netz nach Informationen über sich selbst und andere Personen.

Mit 63 Prozent nutzt die Mehrheit der Deutschen das Netz für die Suche nach personenbezogenen Informationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Internet-Magazins TOMORROW, auf die die Personen-Suchmaschine yasni verweist. Am beliebtesten dabei ist die Suche nach der eigenen Person, 70 Prozent der Befragten überprüfen gelegentlich, was das Internet über sie preis gibt. Prominente mit 55 Prozent und Freunde mit 53 Prozent stellen ebenfalls populäre Nachforschungsobjekte dar. Gerne gestöbert wird auch nach Verwandten, 40 Prozent befragen das Netz nach Familienangehörigen.

Interessant sind die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Kontrollbedürfnisse innerhalb von Beziehungen. So will knapp ein Viertel aller Frauen wissen, was ihr Partner im Netz treibt, umgekehrt interessieren sich nur 16 Prozent der Männer für die Internet-Aktivitäten ihrer Liebsten. 19 Prozent der Befragten gehen per Suchmaschine der Frage nach, was Arbeitskollegen im Internet machen, Nachforschungen über die Nachbarn im Netz betreiben dagegen lediglich fünf Prozent. Die Umfrage bestätige eindrucksvoll, dass im Netz das gleiche gelte wie im wirklichen Leben: Menschen seien vor allem an Menschen interessiert, fasst yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl zusammen.

Quelle: Ecin

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