![]() |
|
Ich liebe die Morgenpost mit dem Rundblick durch die digitale Presselandschaft. Heute morgen gab´s Verschiedenstes zum Thema mobiler Telekommunikationsmarkt.
Quelle – wie gesagt - die Morgenpost
E-Plus warnt vor Euphorie beim mobilen Internet.
Ausbleibender Boom: E-Plus-Chef Thorsten Dirks warnt Mobilfunker davor, zuviel Hoffnungen ins Internet fürs Handy zu stecken. “Die goldene Zukunft der Branche liegt nicht im Datengeschäft”, sagt der Geschäftsführer des drittgrößten Netzbetreibers im “Handelsblatt”. “Der große Fehler unserer Branche bei Daten bestand darin, dass alle von Milliarden-Umsätzen geträumt haben”, spielt Dirks auf die teuer ersteigerten UMTS-Frequenzen an. Doch da der Trend heute zu Flatrates geht, steigt der Umsatz bei den Internetzugängen nicht parallel zur steigenden Nutzung des mobilen Webs. Die Konsequenz für E-Plus: Das UMTS-Netz wird nur noch an lukrativen Standorten wie Universitätsstädten ausgebaut und nicht flächendeckend. Mehr Hoffnung steckt Thorsten Dirks ins Geschäft mit Werbung auf dem Handy. Anders die Situation beim Branchenriesen Vodafone: Deutschland-Chef Fritz Joussen will Frequenzen kaufen, die durch die Digitalisierung des Fernsehens freiwerden – und so das mobile Internet auch in Regionen tragen, in denen es bislang noch nicht mal DSL-Anschlüsse im Festnetz gibt.
handelsblatt.com (E-Plus), faz.net (Vodafone)
Telekom will sparen und legt Call-Center zusammen.
Call-Center-Fusionitis: Die Deutsche Telekom plant radikale Einschnitte bei ihren Call-Centern, berichtet der “Focus”. Fast jede zweite der rund 60 deutschen Telefonzentralen soll geschlossen werden. Der Grund: Berechnungen des Telefonriesen haben ergeben, dass sich nur Zentralen mit mehr als 400 Mitarbeitern wirtschaftlich betreiben lassen. Kleinere Call-Center sollen daher in den größeren aufgehen. Einige tausend Jobs sind von der Umstrukturierung betroffen, den Mitarbeitern sollen jedoch gleichwertige Arbeitsplätze angeboten werden. Ins Ausland will der Konzern nach eigenen Angaben keine Jobs verlagern. Weitere Einsparungen will die Telekom an anderer Stelle vornehmen: So soll ihr Netz bis 2014 weitgehend mit Glasfaserkabeln und neuer Technik modernisiert werden, um Personal- und Übertragungskosten zu sparen. Die Konkurrenten würden arg geschwächt werden, weil ihre Investitionen noch auf das alte Telekom-Netz aufsetzen, heißt es in der Branche.
focus.de, sueddeutsche.de, wiwo.de (Netz-Umbau)
Handy-Tauschbörse: Über das Social Network “Sharemo” tauschen Japaner via Handy, was sie nicht mehr brauchen. Geld ist dabei nicht im Spiel.
techcrunch.com
Bisher keine Kommentare
Don't be shy, express yourself ! ;)






