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Fisch ist ein gesundes – und begehrtes – Nahrungsmittel. Weil die Fischerei ein lukratives Geschäft ist, und die Nachfrage weltweit steigt, droht immer mehr Fischpopulationen der Zusammenbruch. Eine Gruppe von Forschern am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel hat nun eine einfache Methode entwickelt, mit der jeder Einzelne gegen diesen Trend selber aktiv werden kann: ein elektronisches Informationspaket genannt, “Fisch im Handy”.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Ob im Restaurant, beim Fischhändler oder an der Sushibar, nun kann jeder zu seinem Mobiltelefon greifen und schnell nachschlagen, ob der ausgewählte Fisch dem Ozean auch ökologisch “korrekt” entnommen wurde.

Mit einem internetfähigen Mobiltelefon kann der Verbraucher jetzt unter www.fischimhandy.de erfahren, welcher Fisch aus einem Gebiet des Ozeans stammt, in dem Bestände schonend gefangen werden. Oder etwa ob der Fisch eine Größe erreicht hat, bei der die Weibchen der Art mindestens einmal ablaichen, also Eier produzieren konnten, bevor sie gefangen wurden. Die Forscher haben die Empfehlungen von 18 verschiedenen Fischführern zusammengetragen und durch Angaben zur Größe bei Geschlechtsreife ergänzt. Bei der Benutzeroberfläche haben sie mit möglichst vielen Symbolen und wenig Text gearbeitet, dadurch ist das Informationssystem in zehn Sprachen nutzbar.
2 Kommentare
pups







Ich habe eine kleine Greenpeace-Fischeinkaufsführer-Karte, die wirklich sehr hilfreich ist. Leider geht Thunfisch und Kabeljau so gar nicht mehr usw.